Google AdWords – ein wichtiger Faktor im Onlinemarketing

Google AdWords – diese kleinen „lästigen Anzeigen“ bei den Suchanzeigen oder bei anderen Webseiten, auf denen wir gerade surfen. Über diese Form der Werbung ist der User einerseits genervt und andererseits doch dankbar, vermeintlich schnell zum Suchergebnis zu gelangen. Gearbeitet wird dabei mit Schlüsselwörtern oder auch Keywords. Nachdem man diverse Analyseprogramme oder auch Erfahrungen eingebracht hat, legt man nun seine Keywords genau fest, um sogenannte Streuverluste zu vermeiden. Bezahlt werden AdWords meist durch den Klick auf den Werbelink selbst (Cost-per-Click). Dabei legt man selbst fest, wieviel man dafür bietet – je mehr man bietet (z.B. 3€ pro Klick), umso höher ist die Wahrscheinlichkeit als erster Treffer angezeigt zu werden. Natürlich sollte man sich auch mit einer Obergrenze absichern! Allgemein gelten für alle Werbeanzeigen wieder die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung, sprich kreative Werbetexte, passende Landingpages und Berücksichtigung der Keywords für SEO.

 

Zielgruppenanalyse

 

Um seine Webseite erfolgreich zu gestalten, muss man in seine Zielgruppe hinein versetzen. Oft werden noch viele Fehler gemacht, weil man seine Webseite nicht auf den potentiellen Neukunden angepasst hat. Oberstes Ziel muss also sein, das Problem des Suchenden zu lösen. „Qualitative Besucher“ haben also einen Mangel und suchen nach der passenden Lösung. Diese Gruppe will also eine Problemlösung, nützliche Informationen, Alternativen und einen Grund zu Wiederkehr. Jetzt gilt es herauszufinden, was im Kopf des Suchenden vorgeht, welche Suchwörter sie eingeben und was sie erwarten. Dabei helfen diverse Keywordplaner (Analyse über monatliche Sucheingaben wie Search Console, Sistrix, etc.) und eine Strategie, welche Gruppe man erreichen will. Man kann anstelle der Top-Keywords sich auch beispielsweise um die „niedrig“ platzierten Randwörter kümmern. Bei der Zielgruppenanalyse muss man also Empathie zeigen, um erfolgreich zu sein. Das gilt selbstverständlich auch in seiner Botschaft bei den Google-Adwords / Google Ad-Sense (Bild, Grafik, Video, Gifs, Landingpages, usw.).

 

Google-Ad-Words-mit-und-ohne-Ad-Block

Natürlich wird jetzt hier nicht auf jede einzelne Funktion dieses Programms eingegangen, sondern „nur“ auf Vor-und Nachteile zu Google AdWords sowie die FAQ. Google AdWords sind eigentlich kinderleicht zu bedienen. Google bietet einen kostenfreien Support an, da sie den Kunden zum Kauf von Google AdWords locken wollen. Bevor man aber loslegt, braucht es einen Google-Account.

 

Google AdWords mit-und-on-adblock

 

 

Online Marketing – Vorteile durch Google AdWords:

 

  • Unter einem oder mehreren Keywords auftauchen (Top 4 oben, rechts oder unten)
  • Höherer Bekanntheitsgrad für sein Produkt / Angebot
  • Mehr potentielle (Neu)Kunden
  • Keine monatliche Gebühr oder Mindestverbrauch
  • Ständige Möglichkeit für Änderungen oder Optimierungen der Ad Words
  • Große Auswahl bei Zielgruppe (Uhrzeit, Alter, Herkunft, usw.)
  • Budget wird selbst festgelegt mit Obergrenze
  • Teilweise Messbarkeit des Erfolgs
  • Gezielte Werbung für Text- und Displaymarketing möglich

 

Nachteile und Grenzen von Google AdWords

 

  • Nach unbekannten Unternehmen oder Produkten wird seltener gesucht
  • Hohe Konkurrenz macht Ad-Words teuer bei beliebten Begriffen (Über 10€ pro Klick!)
  • Keine genaue Aussage, ob Klick auch zum Lead bzw. Kauf geführt hat
  • Fakeklicks / Klickbetrug der Konkurrenz nicht ausgeschlossen
  • Kosten erhöhen die Marketingkosten und damit oft den Verkaufspreis
  • Ohne Optimierung der Landingpages sind AdWords oft nicht sinnvoll
  • AD Blocker lassen Anzeigen oft komplett verschwinden und erreichen viele nicht mehr
  • Falsche User drücken automatisch auf die Anzeige, statt Suchergebnis – teilweilweiser Streuverlust
  • Nicht jedes Produkt eignet sich zum Verkauf über das Internet
  • Es gibt kaum eine Alternative zu Google Ad-Words
  • Hoher Zeitaufwand für gute Kampagnen

 

 

FAQ zu Google AdWords

 

  1. Wieviel sollte ich ausgeben?
    Immer bedenken, dass man diese Kosten auf seinen Verkaufspreis (wie alle Kosten) an seinen Endkunden weitergibt. Man sollte sich also AdWords leisten können – besonders auch geeignete Leute dafür engagieren / beschäftigen. Eine Art Testballon mit 100€ ist meist der beste Einstieg.
  2. Was sollte ich bei dem Anzeige, der URL oder Textzeile 1 und 2 beachten?
    Hier gilt es gleichzeitig interessant und optimiert seine Zeichen zu wählen. Bei 25-35 Zeichen sicherlich nicht leicht, aber Übung macht den Meister!
  3. Kommt es häufig zu Klickbetrug durch Konkurrenten?
    Sicherlich lässt es sich nie ganz vermeiden, dass andere Unternehmen und deren Mitarbeiter auf Werbeanzeigen klicken, um das Budget ein wenig schneller zu verbrauchen, dies ist aber nicht die Regel, sondern gewöhnlich wie Fakeanfragen oder andere Dinge – ganz gewöhnlich und nicht vermeidbar! Lösung: Gewisse IP´s oder Regionen (z.B. Unternehmenssitz der Konkurrenz) aus der Kampagne ausschließen.
  4.  Sollte ich eine Agentur für Ad-Words beauftragen oder es selbst machen?
    Dazu muss man abwägen, wieviel einem die Ad-Words, bzw. der versprochene Mehrwert einem selbst wert sind. Bei kleinen Aktionen sollte man sich vielleicht selbst einmal hinsetzten. Ganz wichtig ist es, sich vorab mit dem Programm vertraut zu machen und auch keine langweiligen Texte zu schreiben!
    Bei großem Marketingbudget oder großen Dingen (ohne eigene Mitarbeiter dafür), sollte man die Anzeigen professionell verwalten lassen. Aber auch hier Vorsicht vor überteuerten Anbietern!
  5. Wie messe ich den Erfolg meiner Kampagnen
    Eins ist meist sicher: Das Budget wird meist immer verbraucht. Man kann mit diversen Analystetools die Klickraten messen und die Verweildauer oder das Klickverhalten der Nutzer. Am Ende lässt es sich aber nie genau sagen, ob ein Kunde aus den Ad-Words generiert wurde. Beispiel: Ein Kunde klickt auf einen Ad, schaut 3 Tage später wieder vorbei und kauft dann das Produkt. Damit kam er nicht mehr direkt über den Werbe-Ad.
  6. Lohnt es sich auch nicht unter den ersten 3-4 Googletreffern zu landen?
    Es verhält sich wie bei den sonstigen Suchergebnissen. Meist zählen nur die Top3 Treffer, bzw. das was eben oben steht. Sollte man an der Seite, unten oder auf der zweiten Seite auftauchen, ist dies zwar günstiger, aber oft ineffektiv.