Social Media – Facebook Marketing

Facebook-Marketing ist heute jedem ein Begriff. Eine Veranstaltung, Interessensgruppe oder Fanseite kann heute jeder einfach selbst erstellen. Aber wie schaut es mit effektivem Posting bzw. Social-Media-Strategie aus? Alles Wichtige hier in der Übersicht:

 

Aktuelle Beispiele aus dem Netz:

 

Es gibt wichtigen Faktoren für eine effektive Werbestrategie. Wie man sich auf der Plattform besser verhalten kann – dazu kommen wir jetzt.

 

Vorteile Facebook-Marketing

  • Die aktuell bekannteste Social Media Plattform bei Jung und Alt
  • Sehr hoher Traffic und Reichweite
  • Gute Videos werden oft geklickt und geteilt (nicht YouTube)
  • Posten diverser Inhalte (eigen / fremd) wie Texte, Bilder, Videos, Veranstaltungen oder Links
  • Vernetzung von Facebook mit anderen Kanälen wie Twitter oder Instagram
  • Großzügiger Speicherplatz für Bilder und Videos
  • Gezielte Werbeaktionen möglich (Alter, Ort, Geschlecht, Uhrzeit, Interessen, etc.)
  • Direkte Kommunikation mit dem Kunden, Fan oder Freund
  • Kostenloser Zugang und Account
  • Sehr schneller Imageaufbau möglich

 

 

 

Nachteile und Schwächen Facebook-Marketing

  • Immer mehr neue Kanäle, die Facebook-User zurückgehen lassen
  • Viel unnützer Inhalt – mehr Unterhaltung und Werbung
  • Reizüberflutung auf der Pinnwand
  • Keine festen Zeiten der User – nur Tendenzen
  • Keine Flexibilität bei Bildgrößen, Videos oder Werbebanner (Facebook-ADs mit 20% Text und Vorformatierung)
  • Suchfunktion ist nicht optimal
  • Datenschutz gilt nach amerikanischem Recht und ist oft unsicher für den User
  • Shitstorm kann innerhalb weniger Minuten losgehen
  • Like muss nicht mehr automatisch folgen bedeuten
  • Es gibt viele „tote“ User, die kaum mehr auf Facebook sind, sich aber nicht abgemeldet haben
  • Zu viele Postings führen meist zu Fanrücknahmen
  • Bewertungen können nicht gelöscht werden – Gefahr von Fakeaccounts, die Bewertungen abgeben

 

 

Nachdem nun die Stärken und Schwächen bekannt sind, kommen wir nun zu den Regeln einer guten Facebook Marketing Strategie.
Vorab: Facebook ist ein Kommunikationskanal und kein reiner Verkaufskanal – das vergessen viele Unternehmen gerne!
Das Hauptziel von Facebook ist es – Leute zum Interagieren bringen:

 

 

Regeln für gute Social Media Postings bei Facebook-Marketing

 

Was man im Vorfeld beachten sollte

 

Fans müssen über eigene Produkte und Dienstleistungen informiert werden. Aber die richtige Dosierung ist wichtig, da zu viel Eigenwerbung negativ und gelangweilt aufgefasst wird, sprich der Effekt verpufft. Gehört man zu den Unternehmen, das nicht jeden Tag ein neues Produkt vorweisen kann (Normalfall), so sollte man sich an die 70/20/10 Regel halten.

 

70% der Postings sollen einen Mehrwert für die Community haben. Einblicke in den Büroalltag, Jubelpostings, humorvolle und stimmungsvolle Inhalte (Feiertage, Trends, etc.) sind hier gefragt.

 

20% der Postings sollten sich auf die Bewerbung ähnlicher Produkte oder Unternehmen fokusieren. Nicht die Konkurrenz direkt bewerben, sondern eher Kooperationen wie Verweise auf einen interessanten Blogbeitrag, Videos oder Events themenähnlicher Art. Eine Gegenverlinkung ist dann die beste Honorierung.

 

10% sollen reine Eigenwerbung sein – richtig 10%! Nie vergessen, dass Facebook kein klassischer Werbekanal ist, bei dem man ausschließlich inseriert oder Textwerbung schaltet. Die Werbung wirkt zudem am besten, wenn sie kreativ verpackt ist (Bild, Video, Spruch, Humor, etc.).

 

Social-Media-Facebook Marketing-Banner  loretparty-banner-facebook-marketingloretparty-banner-facebook-marketing

 

Beispiele für die Gestaltung seiner Beiträge auf Facebook
  • Kurze Postingtexte – niemand scrollt gerne lange Texte oder will weiterlesen
  • Interessante Rätsel oder Fragen stellen – regt oft das eigene Ego des Leser an
  • Attraktive Gewinnspiele wie Gutscheine oder Preise
  • Humorvolle Postings – Dinge, die der User selbst gut kennt
  • Bilderpostings mit guten, kurzen Texten – emotionale Reize wirken immer sehr gut (wichtig gute Qualität der Bilder)
  • Top-Angebote und Rabatte posten – aber nicht zu oft, weil Reizüberflutung und lästig
  • Trend is your friend – ruhig auf trendige Dinge wie Boateng als Nachbar oder Jugendwort des Jahres, usw. mit einbeziehen
  • FAQ & Tipps zu beliebten Themen verfassen oder teilen – wird gerne kommentiert oder geteilt
  • Eigene (Blog)Beiträge auf Facebook teilen – Link auf Landingpage (Backlink) sowie Interaktion der User in den Kommentaren
  • –> (Bei Bildern kann man den Link im Text nachträglich entfernen – schaut optisch schöner aus)
  • Kreative Videos posten – wirken immer! Maximale Länge im Idealfall 100Sekunden!
  • Bannerbild / Header passt sich mobil nicht so an wie auf dem Desktop – also Insight des Banners stets in der Mitte bringen!

 

 

 

Social-Media-Marketing-Facebook-Tipps-und-Strategie

Möglichkeit für Werbeanzeige oder Seite bewerben

Eine weiteres Facebook-Marketing Instrument ist die Anzeigenschaltung (Facebook-Adwords). Diese werden so geschaltet, dass man ein Bild mit maximal 20% Textinhalt postet und diese Werbebanner an der Seitenleiste oder direkt auf der Pinnwand des Nutzers auftauchen. Bei den Voreinstellungen der Schaltung sollte man sich im Klaren sein, wen man erreichen will (Zielgruppe, Alter, Männer, Frauen, usw.), wo man jemanden erreichen will (Bundesland, Stadt, Auschluss von Städten, usw.), sowie wann man die Anzeige schalten will (Dauer, Tageszeit, Wochentag, usw.). Dies erklärt aber die Facebookanleitung fast von selbst. Beim Skalieren der Bilder sollte man zudem aufpassen, dass man sein Bild der Werbegröße anpasst, also einfach der Anleitung bei Facebook folgen.

Was auch gut funktioniert ist die Skalierung 600 x 315 Pixel für eine Werbepost auf Facebook.

 

 

 

Die richtige Strategie für Facebook-Marketing

 

Je größer ein Unternehmen, bzw. die Fananzahl ist, umso mehr ist es wichtig eine gute Strategie zu haben, die jeder Mitarbeiter einhält.
Es muss einheitlich kommuniziert und umgehend geantwortet werden (Fragen, Kritik, gute Kommentare, Shitstorm…). Ebenfalls ist es wichtig, einen Jahresplan (grob) zu haben, damit man viele Beiträge schon voreinstellen kann. Des Weiteren sollten Beiträge nicht ausschließlich von jedem Mitarbeiter geliked werden, was leider häufig der Fall ist – besonders nicht vom Unternehmensaccount selbst liken! Social Media ist oft ein Job, der niemals ruht, deshalb sollten mindestens 2 Personen für die Online-Kommunikation zuständig sein und nicht der Praktikant, der Azubi, der Chef oder viele andere Leute – dabei geht meist die einheitliche Kommunikation verloren. SEO-Technisch sei noch zu bemerken, dass man Links auch mittlerweile shorten kann und den Beitrag mit Hashtags # verzieren sollte. Je mehr potentielle Aufmerksamkeit, umso besser!

 

 

–> Wenn möglich – immer die Informationen mit Bildern oder Videos posten!
Ebenfalls sollte man die Postings weiter viral teilen, wie z.B. mit einem Facebookfeed auf der eigenen Webseite, Instagrambilder auf Facebook oder eben die Postings auf Twitter teilen (sieht auch Twitter-Marketing). Bilder – Logo oder Design immer gleich – Wiedererkennungswert – gilt auch für Videos – Interviews mit Promis, Tagebücher, Vorstellung, Humor, Action, Infovideos, etc.).

Dabei natürlich auf alle Bildrechte und Lizenzen achten. Ähnliche Stolperfallen sind Dinge wie ein Impressum sowie spezielle Reglungen bei Gewinnspielen. Immer die aktuellen Facebook-Regeln beachten und sich vor unliebsamen Abmahnungen schützen.

 

„Fakelikes“ kaufen sieht zwar schön aus, bringt aber effektiv kaum etwas.
Erfahrungsgemäß interagieren auf vielen Facebookseiten lediglich 3-4% der gesamten Fans – eine Seite mit 1000 Likes, hat also oft 30-40 Interaktionen zu einem Post. Diesen Durchschnitt kann man durch Kreativität, Effektivität sowie gutem Image steigern.

Neuster Tip zu Facebook-Marketing:

Nachdem Facebook das Layout (2016) abgeändert hat, sind Banner auf den mobilen Endgeräten nicht mehr im vollen Umgang erkennbar. Deshalb empfiehlt es sich, die zetrale Aussage des Banners in der Mitte zu platzieren (Aktionen, Slogan, bestes Bild).