Instagram Marketing

Instagram Marketing ist eine etwas andere Art von Online Marketing, als etwa AdWords oder SEO-Content-Optimierung. Bei Instagram geht es mehr um Storytelling und einer guten Strategie. Doch auf was sollte man bei Instagram Marketing nun wirklich achten?

 

Kurz zu den Pixelmaßen für Beiträge auf Instagram. Bilder sollten quadratisch angeordnet sein und mindestens 600×600 Pixel ausweisen, damit auf jedem mobilen Endgerät ein, qualitativ hochwertiger, Post zustande kommt.

 

5 Tipps für ein gutes Instagram Marketing:

1. Die Plattform sollte, wie alle Social-Media-Plattformen, nicht als reiner Verkaufskanal gesehen werden.

Bei Instagram hat man eine große Chance sich mit (kreativen) Hashtags und emotionalen Bildern ein gutes Image aufzubauen. Das Ziel sollte es sein, dass man dem potentiellen Kunden positiv auffällt – durch eine hohe Kommunikation, gute Qualität der Beiträge und einer regelmäßigen Aktivität auf dieser Plattform. Jedes Unternehmen sollte sich auch hier ein Unternehmensprofil einrichten, da es noch keine klassische Fanpage gibt.

 

 

2. Storytelling ist gerade auf Instagram ein wichtiger Werbefaktor.

Einfach sein Produkt zu posten und mehrere Hashtags (maximal 27-30) zu setzen reicht meist nicht aus, um sein Produkt erfolgreich zu vermarkten. So setzten viele Unternehmen, neben dem emotionalen Reiz eines Fotos oder Kurzvideos, auf Storytelling – was bedeutet, dass man unter dem Post noch einen Text setzt, der das Produkt mit dem Insight der Marke unterstützt. Nehmen wir als Beispiel Lego, was für Kinder und deren Fantasie gedacht ist.

 


 Lego postet also nicht nur einen Verkaufskatalog, sondern regt die Fantasie der Kinder mit einem klassischen Beispiel an. Unlängst haben viele große Unternehmen ihre eigenen Social-Media-Marketing-Abteilungen, die sich täglich mit Trends und kreativen Ideen auseinander setzen müssen.

 

 

3. Postings nicht zu oft setzten und mutig sein – in Sachen Kreativität

Es gibt keine strikte Regeln für ein gutes Posting. Wie man schon im Marketing Studium lernt, erfahren emotionale & kreative Bilder / Videos mehr Aufmerksamkeit, als einfache Postings. Wenn man also zu oft postet, geht man dem Follower (und potentiellen Kunden) gern auf die Nerven. Ebenso kann eine Monotonie – zwar gute Qualität der Beiträge, aber immer das Gleiche – schnell den Follower langweilen. Daher kann man auch ruhig in seinen Beiträgen variieren und z.B. Influencer, Bürotätigkeiten, witzige Momente, kreative Sprüche oder Gewinnspiele posten. Wichtig ist dabei stets, dass man die Zielgruppe dabei erreicht und man den Trends folgt. Auch hier wäre ein nettes Beispiel von RitterSport.

 

 

 

4. Die Content-Strategie ist nicht zu vergleichen wie die SEO-Optimierung

Anders als bei der Suchmaschinenoptimierung ist hier der Content nicht so relevant für die Platzierung bei der Google-Suche. Das bedeutet, dass man seine Postings so gestalten sollte, dass die Follower den Beitrag liken und bestenfalls auch kommentieren. Dies kann man durch Call-to-Action (eine kreative Frage, einen lustigen Spruch, usw..) generieren. Auch der Kauf von Beitragsschaltungen kann getätigt werden, jedoch sind auch hier noch die Keywords als SEO-Content nicht so relevant wie bei Google-AdWords. Wichtig ist es, Instagram als Kommunikationskanal zu sehen, der seinen Followern einen positiven Eindruck vermittelt und eben bestenfalls zum Kauf bewegt.

 

 

5. Wie auf Facebook oder Twitter sollten auch ähnliche Anbieter geteilt werden

Nicht jedes Unternehmen oder beliebte Person ist ein Konkurrent, der einem die Kunden wegnimmt. So kann es z.B. positiv sein, wenn man andere Unternehmen oder Partner liked bzw. teilt. Auch hier kommt eine große Beliebtheit von Influencer-Marketing ins Spiel – Fanseiten mit hoher Followerzahl betreiben Product-Placement. Beliebt ist auch das Teilen von Bildern, bei dem User z.B. eine Landschaft fotografieren und mit einem Hashtag versehen. Wenn man z.B. einen Urlaubsort, eine Unterkunft oder Region vermarktet, dann empfiehlt es sich diese zu fragen, ob man den Beitrag in seine Page einbinden darf. Dies bietet den Vorteil einer größeren Viralität für das Unternehmen, als auch für den Fotograf, der sich einer größeren Aufmerksamkeit erfreut. Wichtig dabei immer, dass man um Erlaubnis fragt und nicht einfach das Bild, Gif oder Video einfach so nimmt.

 

 

Fazit zu Instagram Marketing

Instagram Marketing ist nicht das klassische Marketing-Instrument für den direkten Absatz. Es ist schwer nach zu vollziehen, woher letztendlich der Käufer kam und was ihn zu seiner Entscheidung bewegt hat. Auch das typische Beschwerdemanagement wird hier nicht ausgeführt, dennoch sollte man auf kritische Kommentare reagieren. Geben Sie sich bei dieser Art von Social Media genug Zeit für kreative Ideen. Gewinnspiele, emotionale Reize und wertvolle Informationen (wie Schlußverkauf, Top-Angebote und co.) können dem User (unterbewusst) einen tollen Mehrwert verschaffen. Ansonsten ist Storytelling und ein gutes Image sehr gut zu vermarkten. Dabei gilt es zu beachten, dass man von einem privaten Profil und einem Unternehmerprofil strikt trennen sollte. Auf Instagram verzichten sollte man heute in seiner Werbestrategie auf jeden Fall nicht!

 

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