Jugendreisen

Jugendreisen Reiseziele Empfehlungen

 

 

Bei einer Jugendreise fährt der Jugendliche meist zum ersten Mal ohne Eltern in den Urlaub. Es ist der erste Schritt in Richtung Emanzipation und Selbstständigkeit. Für viele Eltern fällt die Entscheidung schwer, mit welchem Jugendreisenanbieter das Kind verreisen sollte, wohin das Kind darf, ob das Kind sicher reist und wieviel es allgemein kosten sollte. Die meisten informieren sich bei Bekannten oder Freunden und holen sich Tipps für Jugendreisen Reiseziele. Danach geht es meist ins Internet oder Reisebüro. Nicht selten wird noch ein Katalog bestellt, beim Veranstalter noch einmal angerufen und man hat alle wichtigen Unterlagen (vermeindlich) beisammen. Was man beachten sollte kommt jetzt:

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Jugendreisen ab 10-14? Davon rät Lloretparty eindeutig ab, weil die Altersgruppe nicht zusammen passt. Lieber noch einmal mit den Eltern in den Urlaub und ab 14/15 auf eine Jugendreise.

Jugendreisen 14 – 15? Dafür sind Camps oder Clubs in Spanien, Frankreich, Kroatien oder Italien sehr geeignet. Hotels eher nicht, da keine Gruppendynamik aufkommt und man in dem Alter lieber unter sich sein sollte.

Jugendreisen ab 16 und viel Party? dafür stehen die Reiseziele Lloret, Calella,Rimini oder Siofok.

Jugendreisen ab 16 und „normaler“ Urlaub mit Ausflug und auch (weniger) Party? Malgrat, Blanes, Tossa, Canet, Valdalisio, Rovinj.

Jugendreisen ab 18 und viel Party? – Mallorca, Ibiza, Alanya, Goldstrand, Novalja (unbetreute Jugendreisen ab 18)

WLAN ist heute fast in allen Unterkünften vorhanden (nicht immer schnell, aber vorhanden!)

Alle Jugendreisen Reiseziele sind von den Veranstaltern natürlich so gewählt, dass man vor Ort mehr machen kann, als nur am Strand liegen. Natürlich will der Jugendlichen abends auch feiern gehen, Wassersport betreiben, Städte besichtigen oder in einen Wasserpark. Wer glaubt, dass Alkohol und Zigaretten dabei niemals vorkommen, der sollte die Reise auch nicht antreten. Natürlich sorgen die Veranstalter für „betreute“ Jugendreisen dafür, dass es sich in Grenzen hält, aber vermeidbar ist es nicht. Bei „begleiteten“ Jugendreisen dürfen die Jugendlichen machen was sie wollen (nicht vom Gesetz vor Ort aus, aber von der Aufsichtspflicht des Reiseveranstalters selbst) – dies sollte allen bewusst sein! Diese unbetreuten Reisen sind aber in der Regel ab 16 Jahren.


INFORMATIONEN JUGENDREISEN

Ausführliche Beiträge zu Jugendreisen und speziellen Themen findet ihr im Blog von Lloretparty.

Das erste Mal mit Gleichaltrigen verreisen und nicht mit den Eltern. Das ist auf jeden Fall eine tolle Erfahrung. Jetzt muss man nur noch den richtigen Anbieter für Jugendreisen und ein passendes Reiseziel finden. Lloretparty sagt schon seit 2001, dass es überall toll sein kann, wenn die Rahmenbedingungen und die Truppe vor Ort stimmen, sprich es ist egal ob Lloret oder Gardasee, wenn man z.B. ein tolles  Wetter, nette Reiseleiter, gute Unterkünfte oder einfach eine tolle Truppe kennengelernt hat. Wenn mehrere Faktoren nicht passen, dass ist der ganze Urlaub auf einmal blöd – die Anreise war umbequem, das Essen schlecht, die Unterkunft miserabel, die Reiseleiter planlos, der Busfahrer unfreundlich und das Ausflugsprogramm teuer und langweilig.


Probleme und Unterschied der Jugendreisen Veranstalter

 

Ein guter Anbieter für Jugendreisen hebt sich also qualitativ von den Konkurrenten ab, der ein gutes Beschwerdemanagement führt, Unterkünfte persönlich kontrolliert, seine Partner stets kontrolliert und natürlich qualifiziertes Personal einstellt (Beratung, Hilfe, Informationen, etc.). Das Problem ist dem Markt geschuldet, sprich es herrscht ein Polipol auf dem Jugendreisen Markt. Die Preise müssen günstig sein und liegen oft viel zu sehr unter dem eigentlichen Wert der Jugendreise. Zählt man nun die Marketingkosten zu den Versicherungskosten, den Personalkosten oder den Mietkosten dazu, schöpft ein Jugendreiseveranstalter im Normalfall keinen Gewinn. Also spart man meist an den Personalkosten. Damit kann es sein, dass jedes Jahr ein anderer Jugendreiseveranstalter der etwas bessere Veranstalter ist, weil er einfach Glück hatte mit seinem Saisonpersonal oder Talenten im Büro. Diese ziehen aber meist nach kurzer Zeit weiter und das Spiel beginnt von vorn.

Die Veranstalter unterscheiden sich sonst überhaupt nicht mehr in Bezug auf Anreise oder Programm vor Ort. Alle haben die gleichen Abfahrtsorte, die gleichen Unterkünfte oder teilen sich sogar die Ausflugsangebote vor Ort. Selbst preislich sind sie am Ende (max. 30€ Differenz) gleich. Ob nun die Ausflüge günstiger sind oder die Zuschläge für z.B. Abfahrtsort teurer – man kann getrost aus der ersten Googleseite (unter dem Begriff „Jugendreisen“) einen Veranstalter wählen.

Ganz wichtig im Unterschied sind die Begriffe „betreute Jugendreisen“ und „unbetreute bzw. begleitete Jugendreisen“.

Natürlich sind Jugendreisen meist eine tolle Erfahrung und nehmen eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Jugendlichen ein. Man lernt viele Freunde kennen, sammelt tolle Erfahrungen und kommt nicht selten braun gebrannt aus dem Sommer zurück. Die ganzen negativen Bewertungen im Internet kommen daher, weil sich 90% der unzufriedenen Gäste meist Online beschweren und nur 10% ein positives Feedback geben. Deshalb empfiehlt Lloretparty sich bei seinen Freunden und Bekannten zu informieren und dann noch einmal beim Veranstalter selbst anzurufen. Wichtig sind auch die AGBs, diese sollte man gründlich durchlesen! Auf Portale sollte weniger Gewicht gelegt werden, da die Meinungen oft selbst verfasst wurden (von den Veranstaltern) oder sich eben meist nur negative Erfahrungen dort breit machen. Also selbst die Erfahrung machen und sich einfach gut informieren – man bemerkt schnell, ob der Mitarbeiter an der Leitung kompetent ist oder doch eher unerfahren – dann sollte man auf jeden Fall 2-3 Alternativen in Betracht ziehen.

Entdecke dein Jugendreisenziel


Jugendreisen Anreisearten

Privatanreise

Fährt man privat bei Jugendreisen an, dann ist das meist mit dem Flugzeug, mit den Eltern im Auto oder selten auch mit der Bahn. Der vermeindlichen Vorteile sind Zeit- und Kostenersparnis. Zeitliche Flexibilität hat man auf jeden Fall, eine Preisersparnis aber sehr selten. Es empfiehlt sich bei einer Jugendreise meist die Busanreise, da diese günstig ist und man auch schon vorab die anderen Gäste kennenlernt. Zudem ist es bei Fluganreisen unter 18 meist auch kompliziert.

Busanreise

Busanreisen sind lustig, unterhaltsam, unbequem und lang. Alles richtig, aber sie sind vor allem eins: die günstigste Variante. Ein Bus kostet ca. 1.10€ -1,50€ im Einkauf pro km. Hat man also einen ganze Bus voll, dann kostet eine Fahrt nach Spanien vielleicht 3500€. Wenn man also einen Doppeldecker mit ca. 70 Personen hat, dann kostet die Fahrt quasi 50€ pro Person. Im Vergleich zum Flug auf jeden Fall günstiger. Ein Bus fährt zudem 80 km/h im Schnitt und muss alle 4 Stunden eine Pause einlegen - siehe auch FAQ.

Fluganreise

Mit dem Flugzeug ist es schneller und bequemer. Selbst preislich scheint es oft günstiger zu sein, aber dem ist nicht so. Bei Flügen muss man immer die Zubringer oder Gepäckkosten beachten und vor allem die Zeit vor Ort. Bei vielen Flügen kommt man erst spät an und fliegt sehr früh wieder ab, sprich man hat damit quasi 2 Tage weniger vor Ort. Flüge sind meist preislich ca. 100-150€ teurer als eine Bus oder Bahnanreise, aber für Leute, die keinen Bus mögen eben die bessere Variante. Pech hat man aber, wenn man wie bei Rimini oder Novalja mit dem Flieger ca. 2h vom Zielort entfernt landet, damit spart man nicht wirklich viel in Sachen Zeit.