Social Media Marketing

 

Unter Social Media Marketing versteht man, die sozialen Medien (wie YouTube, Facebook, Twitter, Xing, Blogs, Bewertungsportale, Foren, etc.) für seine eigene (unternehmerische) Zwecke effektiv zu nutzen.

Die Hauptziele sind meistens Trafficsteigerung, Imagepflege, Kontaktdaten, Kundenbindung, positive Mundpropaganda, hoher Bekanntheitsgrad oder gar eine gute Personalrekrutierung. Seit Beginn des Web 2.0 um 2003 findet diese Form des Online-Marketings immer größere Relevanz neben SEM (SEO / SEA).


Zielgruppen und Altersstrukturen

 

Klassisches Social Media Marketing findet in Netzwerken, Blogs, Chats, Foren, usw. statt – Orte an denen Menschen ihre Gedanken austaischen und Beziehungen untereinander herstellen können. Zielgruppen sozialer Netzwerke sind oft leicht erkennbar. Die Plattform Xing legt z.B. primären Wert auf beruflich orientierte Mitglieder, Elite Partner auf Singles einer höheren Bildungsschicht. Andere Netzwerke wie Google+, Twitter, Xing, Facebook oder Instagram (was Facebook gekauft hat) wollen möglichst viele (aktive) Nutzer, da es ihr Geschäft ist, die Daten aller Nutzer zu selektieren und diese zu vermarkten. Das Alter für viele Netzwerke ist nicht genau vorgebeben, da es nicht leicht zu kontrollieren ist. Um aber Vertrauen und Seriosität zu wahren, ist Facebook beispielsweise erst ab 13 Jahren (offiziell) erlaubt.

 

 

 

Bedeutung Sozialer Medien und Social Media Marketing für Unternehmen

 

Deutsche Unternehmen setzen immer mehr auf Social Media, da dieser Marketingkanal sehr viel potentielle Kunden bietet. Plattformen wie Facebook, Instagram oder Twitter haben die Vorteile, dass man mit Interessenten in direkten Kontakt tritt und leicht kommunizieren kann. Ebenso eigenen sich viele Social Media Kanäle für eine gute SEO-Optimierung, in dem man beispielsweise Berichte, Videos, Gewinnspiel oder andere Aktionen viral teilt. Das Endziel ist es, den Kunden auf seine Seite zu locken und zum Kauf (Action) zu animieren. Ausnahmen sind jedoch Anbieter wie Postillon, Tastemade oder prominente Personen, die erfolgreiche Seiten führen, ohne gleich einen (direkten) Verkauf in Hinterkopf zu haben. Letztendlich versuchen aber auch diese Anbieter, ihren bekannten Status einerseits zu vermarkten und andererseits zu Geld zu machen (Influencer Marketing, Verkauf der Plattform oder WerbeAdwords bei Videos). 

 

Weitere Vorteile

 

Viele Social Media Kanäle haben ebenfalls den Vorteil, dass viele Beiträge (bei Suchmaschinen) in Echtzeit registriert werden. Durch die sozialen Netzwerke bzw. das Web 2.0 stieg die „Mund-zu-Mund-Kommunikation“ unter den Internetusern. Meinungen, Neuigkeiten oder Bewertungen werden rasant über das ganze Netzwerk weitergeleitet und unterliegen (meist) nicht mehr der eigenen Kontrolle. Ein Unternehmen kann jedoch den Anstoß für eine Kommunikation selbst geben. Dabei muss der Inhalt des Themas / der Aktion für die Zielgruppe interessant sein, denn uninteressante Themen werden selten weiterverbreitet. Social Media erleichtert zudem das Inbound-Markting, da man noch schneller und einfacher in einer Suchleiste diverser Suchmaschinen (Google, Bing, Yahoo,…) bzw. Plattformen gefunden wird. Laut einer Umfrage von MarketingSherpa2010, liegen die Investitionen für Social Media an der Spitze mit 69%, noch vor der SEO (60%) oder SEA (49%). Heute ist es deshalb üblich, dass viele Unternehmen einen Social Media Marketing Manager / Online-Marketing Manager für ihr Unternehmen suchen.

 

 

Strategie für Social Media Planung

 

Die Strategie einer jeden Social Media Kampagne sollte also auf jeden Fall mit kreativen und erfahrenen Leuten geplant werden. Wichtig ist dabei eine klare Außenkommunikation, die Regelmäßigkeit der Beiträge, eine kompetente Organisation und eine Planung für die kommenden Quartale. Des Weiteren muss es eine klare Kostenoptimierung geben, da man das Budget bei Social Media Marketing (AdWords, Influencer, Bannerwerbung, etc.) schnell ausgereizt hat. Also empfiehlt sich eine primäre und sekundäre Marktforschung der Kundendaten sowie Erfahrungswerten und eine stetige Kontrolle über Erfolg und Misserfolg der Kampagnen.

Social Media Marketing - Icons Beispiele

Dennoch fehlt es vielen Unternehmen noch an der Erfahrung im Umgang mit der Thematik. Einerseits gibt es keinen Studiengang oder Ausbildung, der alle benötigten Faktoren abdeckt. Weder Online-Medien, Grafik-Design, Informatik oder reine Marketing-BWL-Student decken alle Skills ab, noch gibt es genügend Leute mit langjähriger Erfahrung.

 

In den weiteren Punkten (z.B. Facebookmarketing) könnt ihr wichtige Grundlagen für ein gutes Online-Marketing bzw. Social Media Markting finden. Aber bedenkt dabei bitte, dass es eben die Grundlagen sind. Der Rest kommt über die „Erfahrung“ und eben die Kreativität des Einzelnen. Schlichtes Kopieren oder Ideenklau sind Todsünden im heutigen Wettebewerb des Online-Marketings!